ToughMudder Deutschland 19.Okt.2013
Lüneburger beim „härtesten Sportevent der Welt“
TOUGH
MUDDER DEUTSCHLAND – dieser Lauf ist nichts für „Warmduscher und schwache Nerven“. Doch
trotz aller Strapazen können die drei Lüneburger nun bestätigen, dass dieser
Lauf äußerst positiv in die Chronik ihrer Laufkarriere eingeht. „Ein solcher
Lauf zeigt, dass man nur im Team das Ziel erreichen kann“, weiß Martin.
„Spätestens wenn man vor einer fünf Meter hohen Holzwand steht, ist
Teamfähigkeit gefragt. Einen solchen Parcours gemeinsam zu durchlaufen, sich
gegenseitig zu helfen und auch zu motivieren ist das Größte und stärkt eine
freundschaftliche Gemeinschaft auf extreme Weise.“
So
waren auch die Hindernisse, die man allein meistern konnte, im Team von ganz
anderer Qualität im Spaßfaktor. Gleich das zweite Hindernis gehörte dazu. Der
Name „arctic enema“ oder frei übersetzt „eiskalter Einlauf“ spricht Bände. In
voller Montur musste in eisiges Wasser gesprungen und komplett unter getaucht
werden. Direkt danach gab es natürlich keine Entspannung. Im Gegenteil, denn
noch lag eine Strecke von 15 Kilometern mit einigen Tücken vor den Läufern.
16
Hindernisse später und mit höchstens noch ein wenig Restkraft musste der
„Everest“ erklommen werden, eine vier Meter hohe und natürlich völlig
schlammige Halfpipe. Hier half der inzwischen aufgebaute Adrenalinpegel weiter
und fast prahlerisch wurde das Hindernis im Gespräch mit anderen Teams in die Kategorie
leicht eingestuft. Zu guter Letzt und nur wenige Meter vorm Ziel gab die
Elektroschock-Therapie allen Läufern den Rest. So auch den drei Lüneburgern,
die selbstverständlich und zur Belustigung der Zuschauer wegen zahlreicher
Stromschläge im Schlamm landeten. Nach dreieinhalb Stunden an der Ziellinie gab
es nicht nur ein wohlverdientes Bier, sondern außerdem auch das extrem
genugtuende Gefühl, den Parcours mit Bravur gemeistert zu haben.


Stark auf dem letzten Bild, der MircManiac: konnte er es wieder als einziger nicht abwarten...
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